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Grußwort von Dr. Beckstein


Kultur ist kein Luxus, sondern eine pure Lebensnotwendigkeit. Ohne kulturelle Veranstaltungen, kulturelles
Schaffen und kulturellen Geist wäre unsere Gesellschaft um ein Vielfaches ärmer. In schwierigen Zeiten zuerstund im Übermaß an Kunst und Kultur zu sparen, hieße einen wichtigen, einen unverzichtbaren Pfeiler
unserer Identität vernachlässigen.

Das Orgelbauprojekt, das die Gemeinde St. Matthäus in Erlangen zu Beginn dieses Jahres angestoßen hat, ist ein Beispiel für eine solchermaßen Identität stiftende Unternehmung. Es verfolgt dieses Projekt das Ziel, St.Matthäus wieder mit jenem Klang zu erfüllen, zu dem die „Königin der Instrumente“ fähig ist – zur Freude derKirchen- und Konzertbesucher und zur großen Bereicherung des kirchenmusikalischen Angebotes in der Regionund weit darüber hinaus. Die Frage, ob ein so kostspieliges Engagement in Zeiten wie diesen nicht eher sozialen Vorhaben gelten müsste als kulturellen, kann vor diesem Hintergrund so nicht gestellt werden. Denn das Soziale und das Kulturelle stehen einander nicht als Antagonismen gegenüber. Im Gegenteil: Hand in Hand gehen sie miteinander einher, und beide sind sie auf ihre jeweils ganz spezielle Art und Weise ein unverzichtbarer Beitrag zu einem menschenfreundlichen Miteinander in unserem Land.

Als Schirmherrn ist es mir daher wichtig, das Orgelbauprojekt St. Matthäus als das verstanden zu wissen, was es ist: nämlich eine Investition in die Zukunft, die St. Matthäus seine Seele zurückgeben wird als der großen Oratorienkirche, als die ihre Baumeister sie vor einem halben Jahrhundert konzipiert haben. Dass diese Investition in die Zukunft getätigt werden kann, das wünsche ich der Gemeinde St. Matthäus und mir persönlich von ganzem Herzen.

Dr. Günther Beckstein, MdL
Bayerischer Ministerpräsident a. D.

Ein Projekt der Kirchgemeinde St. Matthäus Erlangen
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